Was für ein Mensch, möchte ich sein?


Was ist mir wichtig?  Welche Ziele habe ich?

Lebe ich für die Aufmerksamkeit der Anderen oder kann ich auf meinem Totenbett sagen: „Ich bin mir treu geblieben.“?

 

Wieso diese Fragen… ?

 

Seit längerem bin ich auf dem Weg, mir diese Fragen beantworten zu wollen. Diese Entscheidung ist ein langer Prozess, der nicht von Heute auf Morgen geschehen kann. Was man nicht will, erkennt man ziemlich rasch… aber was Mann / Frau will zeigt sich schwierig und braucht Mut.

 

Das Gehirn folgt dem 2. Gesetz der Thermodynamik. Das Gesetz besagt, alles was zu viel Energie besitzt, fliegt auseinander. Darum

ist es dem Gehirn ein Anliegen, energiesparend zu arbeiten. Das Gehirn strebt nach Kohärenz. Kohärenz ist der Zustand, wo alles passt. Man könnte auch Schlaraffenland oder Paradies dazu assoziieren. Das Problem ist nur es gibt kein Schlaraffenland,

Paradies. Erst nach dem Tod ist dieser Gleichgewichtszustand erreicht. Leben heißt Bewegung (Motusvita) 😊

 

Um dieser Kohärenz immer wieder nahe zu kommen, müssen wir unterschiedliche Begebenheiten auf unterschiedliche Arten lösen. Was

einem das Gefühl gibt: „Ich kann alles schaffen, egal wie schwer das Problem auch sein mag“. Dieses Gefühl wird auch Kohärenzgefühl genannt.

Antonovsky erforschte die Salutogenese. Was für die Entstehung der Gesundheit wichtig ist.

Was im 21. Jahrhundert wissenschaftlich belegt wurde, durch neue bildgebende Verfahren, bedeutet einen möglichen Wandel für die

Menschheit. Unser Gehirn ist plastisch und somit veränderbar und wir sind nicht genetisch vorprogrammiert und somit vorbestimmt. Der Fortschritt der Technik bringt immer wieder Neues ans Licht aber noch lange nicht in unsere Köpfe.

 

Wir sind sehr soziale in Gemeinschaft lebende Wesen. Wir könnten weder sprechen noch auf zwei Füssen gehen, wenn wir dies nicht von

unseren Eltern abgeschaut und gelernt hätten. Wir wären alleine nicht überlebensfähig.

Weil unser Gehirn so plastisch ist und wir von unserer Umwelt lernen, sind wir Einzelstücke. 😉 Darum ist das Zusammenleben in Gesellschaft auch so schwer. Die Menschen suchten eine Lösung, um das Zusammenleben zu regeln und fanden die Hierarchie. Abgeschaut aus der Natur: „Survival of the fittest“.

 

Nur die Menschheit hat sich geirrt! Wir entwickeln uns nicht mehr weiter. Wir passen uns der Wirtschaft an, doch eigentlich sollte es doch umgekehrt sein!? Wir Belehren uns gegenseitig, bewerten uns und machen uns gegenseitig zum Objekt. Unsere Erde zerstören wir aus lauter Gier und Neid.

Egal wie es den anderen geht, Hauptsache meine Geldtasche ist voll und ich habe alles was ich brauche.

Wenn wir uns gegenseitig zum Objekt machen, ist dies die größte Inkohärenz, die wir unserem Gehirn zufügen können.

Auf bildgebenden Verfahren ist zu sehen, dass die gleichen Gehirnareale aktiv sind, ob wir Gesellschaftlich und sozial ausgeschlossen werden, oder ob wir Körperliche schmerzen empfinden. Da sind wir wieder bei der Tatsache, dass wir 1 Gehirn und 1 Nervensystem haben.

 

Egal ob es sich um Beziehungsprobleme im Außen (Gesellschaftlich, sozial), oder Beziehungsprobleme im Innern (Körperlich) handelt. Das Gehirn reagiert auf die gleiche Art, weil es nur die einen Leitbahnen gibt.

 

Wenn wir überleben wollen und nicht alles Lebendige auf der Erde zerstören möchten,

müssen wir uns auf den Weg machen und uns weiterentwickeln. Das Problem ist nur, dass niemand so richtig weiß wie das funktionieren könnte. Wir sind „Suchende“. Man wird es auch nicht alleine schaffen können. Man muss es gemeinsam herausfinden!

 

Es wird auch nicht durch Belehrungen, Vorträge usw. möglich sein den Menschen umzustimmen, im Strom mit zuschwimmen.

Der Mensch müsste sich berühren lassen und wieder einen Zugang zu sich selbst finden. Wir hatten diesen Zugang schon einmal,

ungefähr bis zum 2-3 Lebensjahr. Bevor die Belehrungen und Vergleiche mit uns angestellt wurden. Durch unsere Wettbewerbsgesellschaft haben wir uns sehr viele Kompetenzen angeeignet. Wir müssten uns also nur auf den Weg machen.

 

Darum die Frage:

1. Was für ein Mensch möchte ich sein? Was ist mir wichtig?

 

2. Gleichgesinnte suchen und sich auf den Weg machen 😊

 

Denn ich möchte am Ende meines Lebens sagen können. Jawohl ich war mir treu und es hatte einen Sinn! Ich hoffe ich habe euch

berührt und euch zum Nachdenken gebracht.

 

In diesem Sinne schaut auf euch und macht euch auf euren Weg.

 

 

 

MOTUS VITA

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